02.10.15

Fachtag „Motopädie inKlusive Mehrwert“ am MBK

Schulleiterin Angelika Burkholz begrüßt die Gäste

Das Märkische Berufskolleg war am letzten September-Wochenende Gastgeber für Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fachtages „Motopädie inKlusive Mehrwert“ aus ganz Deutschland.
Die Schulleiterin Frau Angelika Burkholz konnte bei der Tagungseröffnung neben dem Vertreter des Schulträgers Kreis Unna, Herrn Martin Wiggermann, die Vorstandsmitglieder der nationalen motopädischen Fachverbände begrüßen. Die Tagung wurde vom Team der MBK-Fachschule für Motopädie in Kooperation mit dem Deutschen Berufsverband der MotopädInnen/MototherapeutInnen e.V. geplant und organisiert.
Sowohl Frau Burkholz als auch Herr Wiggermann betonten in ihren Ansprachen den unschätzbaren Wert der Motopädie in der Inklusionsarbeit.
Beide nahmen als Indikator die seit Wochen ausgebuchte Veranstaltung mit 250 bundesweit angereisten Fachkräften.
In zwölf Fachveranstaltungen ging es um aktuelle Themen aus motopädischer Sicht. Das Themenspektrum reichte von Angeboten in einem „Niedrigseilgarten“ über „Leichter Lernen durch Bewegung“, „Frühpädagogik: Beobachtung von Kindern unter drei Jahren“, „Psychomotorik im Alter“, „Tiergestützte Therapie“, „Zaubern mit Kindern“, „Förderbegleitende Elternarbeit“, „Marte Meo-Elternkonzept“, „Erlebbare Anatomie“, „Der Weg von der Integration zur Inklusion“, „Sprache und Bewegung“ bis hin zu mototherapeutischen Konzepten in der Traumaarbeit und bei Körperbildstörungen.
Den Hauptvortrag hielt Herr Prof.Dr. Stefan Schache von der EFH Bochum, bekannt wegen seiner kenntnisreichen und lebendigen Darstellung der Inklusionsthematik. Unter dem Thema „Inklusive Grundsätze – für MotopädInnen nichts Neues?“ führte er Eckpunkte eines professionellen inklusiven Selbstverständnisses aus und betonte, dass dafür in der Begegnung mit Klienten das Umschalten aus einem Erwartungsmodus in den Spontan- und Überraschungsmodus notwendig sei. Es gehe aus der Perspektive von Inklusion auch nicht darum, Unterschiede zwischen Menschen zu negieren, sondern Differenzen auf der Grundlage eines allgemein menschlichen Inklusions- und Dazugehörigkeitsverständnisses anzuerkennen und im Dialog zu achten und wertzuschätzen.
Sowohl der Berufsverband als auch das MBK zog am Ende ein positives Fazit der gemeinsamen Veranstaltung. Das Schulgelände und die Räumlichkeiten am MBK waren ideal geeignet. Als Serviceteam hatte sich die FMTO-Klasse (Oberstufe der Motopädie-Teilzeit) bereitgefunden und sowohl Auf- als auch Abbau, die Kursbetreuung und das Catering mit übernommen.
Auch der Motopädie-Berufsverband berichtete ausführlich über den Fachtag:

Link:
http://motopaedie-verband.de/home/177-impressionen-vom-fachtagg-in-unna